Wolfgang Hetzer zur noch nicht ausgestandenen Finanzkrise
Geschrieben von Jens Veit Günther in Finanz Skandal, Tags: Euro, Finanzkrise, Finanzsystem, Geld, KriseEs kommt auch immer mehr an die Öffentlichkeit im normalen TV zur Finanzkrise, auch wenn sie wegen anderer Ereignisse etwas in den Hintergrund gerückt ist. Keine Angst, in wenigen Wochen wird der nächste Schock kommen. Sie können mich beim Wort nehmen!
Es sei denn viele Menschen (auch Sie?) befolgen die Ratschläge von Gerald Celente im Beitrag ganz unten. Das wäre für die meisten Menschen wohl das beste.
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Teil 2
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Solche Sendungen sind sehr zu begrüßen! Doch ich melde trotzdem ein wenig Widerspruch an! Aber wirklich nur ein wenig. Respekt vor mutigen Menschen, wie Wolfgang Hetzer, mit positiver Intention! Es ist nämlich nicht einfach in der Öffentlichkeit etwas gegen Nonnenmacher, Ackermann, Blankfein und Konsorten zu sagen oder zu schreiben. Das kann nämlich böse enden. Nähere Infos nur auf persönliche Anfrage.
Mein Widerspruch lautet:
1.) Jekyll Island – noch nicht gehört, oder doch? Mit dem Wissen kann man Zusammenhänge besser verstehen. Gerade bezüglich zielgerichtetem Verhalten.
2.) Notstandsgesetz für die BRD (Wirtschaftssicherstellungsverordnung von 2004), der wir klar entnehmen können, daß in Politik und Bürokratie durchaus Leute sitzen, die mehr wissen, als sie dem Michel-Volk erzählen. Die Masse der Politiker im Deutschen Bundestag – und hier lege ich mich heute auch deutlich fest – ist entweder dumm oder korrupt oder verantwortungslos oder eine Kombination aus diesen Eigenschaften. Harter Tobak, nicht wahr? Ich kann es beweisen.
Auf die Politiker können Sie nicht vertrauen, übrigens egal welcher Farbe. Glauben Sie nicht, das Grün oder Rot besser ist als Gelb oder Schwarz. Nur Einzelpersonen, auch egal welcher Farbe, kann man für voll nehmen, wenn sie entsprechend handeln. Sichtbar für mich ist das derzeit im Bundestag nur eine Handvoll.
Und bezüglich vermögenssicherender Investments kann man auch nur Leuten glauben, die mindestens die Krise vorhergesehen haben, denn das war eher leicht: 033439/18334.
Text zum Interview:
Ausschnitte aus der Gesprächssendung “THADEUSZ”
Zu Gast bei Jörg Thadeusz ist Wolfgang Hetzer, EU-Korruptionsbekämpfer
rbb, 29.03.2011
“Die Finanzkrise war kein Naturereignis!” – das ist Wolfgang Hetzers innerste Überzeugung. Der EU-Korruptionsbekämpfer ärgert sich maßlos über Politiker, die jede Eigenverantwortung für den Zusammenbruch der Wirtschaft 2007 ablehnen. Er erläutert, warum das Bakschisch-System kein arabisches Problem ist, analysiert die Fehler im deutschen Finanzsystem, sowie die Hybris einiger Banker. Politik hat erst die Plattformen und Strukturen geschaffen, die Hochrisikogeschäfte zuließen und somit die Krise mit auslösten. Wolfgang Schäuble, Peer Steinbrück, Edmund Stoiber — sie alle kriegen in Hetzers neuem Buch “Finanzmafia. Wie Banker und Banditen unsere Demokratie gefährden” ihr Fett weg.
Laut 3sat hat das Werk über die Finanzwelt “Thriller-Qualität”, sei eine “Pflichtlektüre im Superwahljahr 2011″.
Wolfgang Hetzer weist in seinem Buch „Finanzmafia” vehement darauf hin, dass die Grenzen zwischen Organisierter Kriminalität, Politik und Finanzwirtschaft fließend sind. Und er fordert die Politik auf, auch dann gegen Kriminelle vorzugehen, wenn sie nicht als schmierige Drogen- oder Menschenhändler, sondern als Manager in Nadelstreifen auftreten: “Es geht nicht um die Mafia als eine konkrete historische und leider auch aktuelle Variante der Organisierten Kriminalität in Italien oder in den USA. ,Mafia’ ist nur eine Metapher, die für einen pathologischen Machtmissbrauch steht.”
Nach seinem Jura-Studium in Göttingen und Promotion im Saarland trat Hetzer in die Bundesfinanzverwaltung ein. Von da an beschäftigte er sich vor allem mit Fragen der Sicherheit, der Organisierten Kriminalität und der Geldwäsche. 2002 zog der Spitzenjurist nach Brüssel, wo er bis heute beim Europäischen Amt für Betrugsbekämpfung, besonders im Bereich der Korruptionsbekämpfung, arbeitet.
FAZ-Artikel zu Blankfein
Handelsblatt-Artikel über Anhörung von Blankfein vor Untersuchungsauschuß
Schlußfolgerungen:







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Die wirkliche Ursache der “Finanzkrise”, die Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz, sowie die einzige Möglichkeit, wie diese “Mutter aller Zivilisationsprobleme” zu überwinden ist, sind seit langem bekannt. Die wirklich interessante Frage lautet, warum eine Menschheit, die bereits Raumfahrt betreibt, etwas im Grunde so Einfaches wie das Geld bis heute nicht verstehen konnte:
http://www.swupload.com//data/Wirtschaftswissenschaft.pdf
Danke für Ihren Kommentar, Herr Wehmeier, und den sehr interessanten Artikel.
Wahrscheinlich trifft das mit dem Hauptschulabschluß tatsächlich so zu. Vielleicht bis auf wenige im Bundestag und prozentual ebenso wenige in der Bevölkerung.
Aber vielleicht ist das Verstehen ja auch gar nicht geplant? Und einige wenige tun alles dafür, daß ein Verstehen nicht einsetzt…