Warum die Ablösung von Erdöl und anderen Rohstoffen so schwierig ist
Geschrieben von Jens Veit Günther in Beteiligungen, Rohstoffe, Tags: Beteiligungen, Dollar, Erdgas, Erdöl, Rohstoffe, SachwertSchlimm genug, dass die Ablösung von fossilen Rohstoffen als Grundstoff für vielfältige Produkte und für Brennstoffe sehr, sehr schwierig ist – oft auch im Gegensatz zu öffentlichen Verlautbarungen, die teilweise ja sehr interessengesteuert und sogar manchmal schlichtweg falsch sind – wie Sie in dem unten kommenden Video sehen können.
Jetzt gibt es noch diese dramatische Ölkatastrophe im Golf von Mexico, die apokalyptische Ausmaße annehmen kann. Es scheint, als ob BP seinem Namen alle Ehre macht: B P – Büchse der Pandora. Oh, lieber Zeus, nimm sie zurück, die Büchse oder lass wenigstens noch die Hoffnung frei, dass es nicht der Beginn der Apokalypse wird.
Für den positiven Fall möchte ich auf folgendes in diesem Zusammenhang hinweisen, für alle die noch zögern, in diesen Rohstoff mittels Direktbeteiligung (keine Aktien!) zu investieren:
Alle Experten sind sich einig, dass der größte Öl-Unfall in der US-amerikanischen Geschichte die Bohraktivitäten dämpfen wird und die Entwicklung neuer Felder teurer macht.
Bereits jetzt sind aufgrund der Umweltkatastrophe die Preise für Kontrakte mit Auslieferung 2018 an der NYMEX um 86 % gestiegen (21 Dollar pro Barrel mehr als die Juli-Kontrakte 2010, verglichen mit 11 Dollar vor dem Unglück). Mehr Umweltauflagen könnten nach Einschätzung der Deutschen Bank noch weitere 5 Dollar Anstieg für die Preise bedeuten.
Präsident Obama hat bereits jetzt alle neuen Tiefseebohrungen auf Eis gelegt und damit 76 % der potenziellen Reserven der USA aus der zukünftigen möglichen Produktion genommen.
Eine 1-jährige Verzögerung für Tiefseebohrungen könnte ca. 500.000 Barrel Öl pro Tag von der Produktion in 2013 abschneiden – obwohl dies im Vergleich mit ca. 85 Mio. Barrel Tagesproduktion gering erscheint, kann der Preisdruck daraus erheblich sein. Bedenken Sie: Die zurzeit weltweit produzierenden Felder haben einen Produktionsverlust (sogenannte Depletion) von ca. 3 Mio. Barrel pro Jahr, der ohnehin durch Neuproduktion oder Produktionserweiterung aufgefangen werden muss. Diese Schere ist es, die solche Entwicklungen so dramatisch macht.
Die Welt wird immer abhängiger von Tiefsee-Öl – Vorkommen von mehr als 1.000 Meter unter dem Meeresspiegel werden bis in 2018 ca. 4 Mio. Barrel Tagesproduktion ausmachen, das sind mehr als sechsmal soviel wie in diesem Jahr.
Auch der Chefökonom der IEA (International Energy Agency), Fatih Birol, erwartet einen Preisschub aus den Auflagen für Offshore-Produktion.
Stärkere Regulierung (Umweltauflagen) schlägt sich nieder in höhere Ausgaben für Konsumenten durch höhere Rohstoffpreise. Versicherer haben ihre Policen für Ölplattformen bereits um 50 % nach der Explosion von Deepwater Horizon angehoben.
Die Marginalkosten (Grenzkosten), also der Kostenzuwachs für Produktionssteigerung, haben bereits einen großen Sprung nach oben getan – so PVM, der größte Öl-Händler der Welt: „Es ist erstaunlich, dass zukünftige Öl-Kontrakte noch nicht aggressiver auf diese Preisentwicklung reagiert haben.“
Also zögern Sie nicht, wenn Sie an ein Direktinvestment in Erdölquellen oder ein Direktinvestment Erdgasquellen denken. Das gleiche gilt neben den Direktbeteiligungen auch für bestimmte Fondslösungen an Direktbeteiligungen. Aktien sind hier ganz genau zu beobachten und momentan eher wohl keine gute Wahl.
Und hier geht es zum Video:
Das heißt im übrigen nicht, ich hätte etwas gegen erneuerbare Energien, ganz im Gegenteil. Nur realistisch sollte man schon sein. Die Produktion von Anlagen der Erneuerbaren Energien benötigt außerdem ebenfalls Erdöl für Transport und Material. Das ist sicher unbestritten.
Wenn Sie Interesse an Direktbeteiligungen an Erdölquellen oder anderen Möglichkeiten haben, rufen Sie mich an: 033439/18334 oder schicken mir eine Mail.







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Zur Ölkatastrophe im Golf von Mexiko erreichte mich heute folgende Nachricht:
Ich möchte Euch/Sie alle bitten, an dieser Kampagne und Anzeige in Sachen BP teilzunehmen.
In USA werden mittlerweile alle Küsten von Polizei und Militär abgesperrt und Tierschützern und Journalisten ist jeder Zutritt verboten. Auch Tiere zu retten ist untersagt, bzw. es gibt kein Durchkommen.
Ein Teil des Szenarios ist, dass BP großflächig ein einmaliges Schildkrötenreservoir mit sehr seltenen Spezies einfach abfackelt – und auch hier jeder Versuch die Tiere vor dem Inferno zu retten, verhindert wird.
Diese ohnehin schlimme Situation noch zu verschlimmern, ist einfach unfassbar.
Ich finde es gut, dass PETA diese Kampagne startet. Bitte nehmt diese in Euren Verteiler auf .
Die Petition ist in Englisch, aber leicht zu bedienen….
https://secure.peta.org/site/Advocacy?cmd=display&page=UserAction&id=3186&s_src=pfbcause&c=causesBP0610
Danke für Deinen Kommentar, Andreas. Ich habe die Petition von PETA gleich mitgezeichnet. Leider vermute ich, dass es entgegen der Meinung von PETA doch einen Plan gibt, von BP und von anderen. Alle Indizien deuten darauf hin, dass hier etwas ganz Unglaubliches vorgeht. Es handelt sich – und da bin ich mir absolut sicher wegen der mir vorliegenden Informationen – keinesfalls nur um ein technisches Versagen von BP, das man nun vertuschen möchte. Es scheint sich vielmehr um die Durchführung eines ganz perfiden, lange vorbereiteten Plans zu handeln. Und wie sollte es auch anders sein, es sind natürlich auch die “Gotteswerker” von Goldman Sachs beteiligt, die schon Wochen vor dem Unglück im großen Stil Aktienpakete von BP verkauft haben, genauso wie der Vorstand von BP, Tony Hayward. Was haben die gewußt?