Aus “Inflation: Der papierene Selbstmord (R. Baader)”
Von Lenin, der gewiß etwas von Revolution und Umsturz verstanden hat, soll der Satz stammen: “Wer die kapitalistische Gesellschaft zerstören will, muß ihr Geld zerstören.“ Skurrilerweise hat Lord Keynes das sicherste Mittel hierzu genannt, nämlich die Inflation. Ausgerechnet der Lord Keynes, der die modernen Ökonomen zu Inflationisten gemacht hat und der doch mit seinen Lehren den Kapitalismus vor dem Sozialismus retten wollte.
In einer Schrift von 1920 führte er aus: “Mit dem kontinuierlichen Prozeß der Inflation kann der Staat heimlich und unbeachtet einen großen Teil des Reichtums seiner Bürger konfiszieren. Mit dieser Methode können die Regierungen nicht nur konfiszieren, sondern willkürlich konfiszieren… Der Prozeß stellt alle verborgenen Kräfte der ökonomischen Gesetze in den Dienst der Zerstörung, und er macht es auf eine Art und Weise, die nicht einer aus einer Million Menschen zu erkennen vermag.“
Vor einiger Zeit wäre es noch unvorstellbar gewesen. Immer mehr Fachzeitungen schreiben über die Szenarien einer Währungsreform und / oder einer Rückkehr zur D-Mark. Seit 2006, ganz speziell seit Anfang Januar 2007 fragten mich einige meiner Kunden, ob ich einen an der Waffel hätte, als ich über solche Szenarien sprach und schrieb, und die nunmehr seit August 2007 laufenden Krisen exakt vorhersagte.
Allesamt weisen die heute auch in den Mainstream-Medien veröffentlichten Berichte darauf hin, wie wichtig in dieser Zeit Sachwerte als Vermögenssicherung oder zum Vermögensaufbau sind. Durch die öffentlichen Diskussionen in den Medien, die unverblümten Reden und Kommentare der Politiker und Banker werden natürlich auch immer mehr Menschen auf dieses Thema sensibilisiert. Für viele Menschen stehen solche Fragen im Raum wie:
Frau Merkel verabschiedet sich in den Sommerurlaub. Ich halte die Stellung und verkaufe als Kaufkraftsicherung, als Krisenschutz, als Inflationsschutz, zur Vermögenssicherung u.a. die Sachwerte Gold, Silber, Platin und Palladium. Und das obwohl die Preise momentan kräftig fallen?
Kräftig fallen? In Bezug auf was fallen die Preise. Fallen die Preise wirklich? Oder befinden sich die Währungen – also die Papierzettelchen bzw. die virtuellen Bits und Bytes in Bankencomputern – nur in Turbulenzen?
Seit Jahren sagen mir Mainstream-Medien geplagte Geister: “Edelmetalle sind doch jetzt zu teuer!” Ich sage seit Jahren: KAUFEN! Und wenn jetzt die Preise etwas gefallen sind, dann ist das umso richtiger! Weil der Kauf wieder etwas billiger geworden ist.
Die Aussage “zu teuer” ist schlicht und ergreifend falsch! Inflationsbereinigt sind wir noch lange nicht beim Allzeithoch von 1980!!! Selbst wenn alle Zeitungen, Radiosender, TV-Stationen “zu teuer” schreien, oder meinen oder glauben, es wird nicht richtiger.
Edelmetalle sind so lange NICHT zu teuer, so lange SIE noch welche käuflich erwerben können!
Der 1. Sachwertkongreß des Deutsche Sachwert Union e.V. fand am vergangenen Samstag im Seehotel in Zeuthen statt und war für alle Teilnehmer ein voller Erfolg.
Gemäß dem Motto “Sachwert schlägt Geldwert” waren renomierte Redner zu Gast, wie der stellvertretende Chefredakteur der Wirtschaftswoche, Henning Krumrey, der den Reigen der Fachbeiträge abschloß.
Er referierte zum Thema “Warum muss die Inflation kommen? – Entwicklung verschiedener Anlageformen in den großen Krisen der letzten 100 Jahre.”
Ein sehr interessanter Vortrag von einer angenehmen Persönlichkeit. Ich habe mich natürlich persönlich sehr gefreut, dass die Dinge, vor denen ich bereits 2006/2007, also noch vor dem Beginn der Krise, gewarnt habe (Kundennewsletter), auch bei Vertretern wichtiger, meinungsbildender Medien angekommen sind.
Endlich dürfen mir auch die letzten Mohikaner Glauben schenken.
Und wenn ich behaupte, bei Gold gibt es noch keine Blase, und Silber ist auch als Investment wesentlich interessanter, können Sie mir das auch glauben.
Wie Sie vielleicht wissen gilt bis heute der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von 7% auf bestimmte Silbermünzen, während auf Silberbarren 19% bezahlt werden müssen.
Da es auch Münzen in höheren Gewichtsklassen gibt, 10 Unzen, 1 kg, 100 Unzen, 5 kg, kann man Silber bisher über Münzen günstiger erwerben, als über
Barren.
Am 10. Juni 2010 schrieb das Handelsblatt nun von Plänen aus der CDU/CSU-Fraktion, den Mehrwertsteuersatz generell auf 19% anzuheben und nur für Grundnahrungsmittel zu senken. Man hört, daß bis zur Wahl des neuen Bundespräsidenten Stillschweigen vereinbart sei.
Die Politiker dieser Fraktion haben sich wahrscheinlich schon selbst ordentlich eingedeckt. Empfände ich jedenfalls nicht als Überraschung, da man dort ja zumindest die Möglichkeit hat, über mehr Informationen zu verfügen als die Frau auf der Straße.
Es könnte sich also lohnen, die heute noch niedrigeren Mehrwertsteuersätze zum Aufstocken der Bestände zu nutzen. Unter Kollegenkreisen würde man sich auch nicht wundern, wenn im Zuge der klammen Kassen künftig auch Gold besteuert werden würde, welches ja noch steuerfrei zu haben ist.
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Und hier noch ein kurzes Video zur realen Situation in den USA, beim US-Dollar und damit beim Weltwährungssystem, der bevorstehenden Inflation und dem Zusammenhang mit Gold und Silber:
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