Artikel zum Thema “Profit”

Wer heute nicht in Erdgas investiert, obwohl er es könnte, wird sich wahrscheinlich in wenigen Jahren ärgern. Warum?

Aktuell ist der Erdgaspreis (Natural Gas) im Einkauf sehr niedrig. Dem Verfall der Erdgaspreise wird in naher Zukunft jedoch ein Preisanstieg folgen!

1. Alle Gasproduzenten in den USA fördern unter den Produktionskosten, dadurch sind fast alle Gasförderer am Existenzminimum, vor allem diejenigen Firmen, die zum größten Teil Gas fördern. Chesapeake Energy Corporation, der zweitgrößte US-Gasproduzent, hat am 23.01.2012 bekanntgegeben, seine Produktion aufgrund der niedrigen Preise zu drosseln. Andere Gasfirmen wollen folgen.

2. In Frankreich, Kanada und anderen Ländern hat die Regierung die Schiefergasförderung verboten, weil die Schäden für Umwelt und Gesundheit zu groß sind.

3. Erdgas wird das Erdöl des 21. Jahrhunderts. Allein 2010 stieg der Erdgasverbrauch weltweit um 7,4% auf 3,169 Billionen cbm laut BP Statistical Review of World Energy 2011. Chinas Gasimporte sollen, so die IEA in ihrem
Spezialreport (WEO Gasreport 2011) von 5 Milliarden cbm im Jahre 2008 auf voraussichtlich 110 Milliarden cbm in 2015 ansteigen, also um das 22-fache.Für andere Schwellenländer wie Indien sind die Prognosen ähnlich.

Kanada und die USA werden, sobald die (derzeit noch nicht vorhandenen aber im Bau befindlichen) Erdgasverflüssigungsanlagen fertig gestellt sind, davon profitieren. Die Nachfrage nach Erdgas wird deshalb in den nächsten Jahren ansteigen, weil die Ölförderung zurückgeht.

Es gibt ca. 48.000 produzierende Ölfelder auf der Welt. Davon fördern die 120 größten Ölfelder 50% der weltweiten Gesamtproduktion. Der Produktionsrückgang dieser 120 Ölfelder beträgt pro Jahr 7,9%, das sind über 3 Millionen Barrel pro Tag – dies entspricht einem neuen Saudi-Arabien alle 3 Jahre.

Der steigende Energiehunger, besonders in den BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China) kann in den nächsten 10 bis 20 Jahren zum größten Teil nur durch Erdgas gedeckt werden.

Quelle: Otto Wiesmann – Wer jetzt nicht in nordamerikanisches Erdgas investiert, dem ist nicht zu helfen! Neu-Isenburg, den 1.2.2012

Was macht der kluge Investor? Er investiert rechtzeitig!

Erdgasbeteiligungen und/oder weitere Informationen erhalten Sie, wenn Sie mich anrufen: 033636/279737

oder mir eine Email schreiben.

 

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Aus der Marktinfo  zur Ölpreisentwicklung von Proven Oil Canada:

2012 / Saudis peilen 100 US Dollar an

Wenn es nach dem saudischen Ölminister Ali Al-Naimi geht, wird die Welt auch zukünftig mit einem Ölpreis von mindestens 100 Dollar pro Barrel leben müssen. Wie er gegenüber der TIMES erklärte: „Es ist unser Wunsch und unsere Hoffnung, diesen Ölpreis zu stabilisieren und ihn um 100 Dollar herum zu halten. Wenn wir als Produzenten und Konsumenten durchschnittlich 100 Dollar halten, dann wäre die Weltwirtschaft in besserer Verfassung.“ Autofahrer, Familien und die Wirtschaft können also ihre Hoffnungen auf fallende Ölpreise vergessen, schlussfolgert die TIMES, weil der Einfluss der Saudis als größter Produzent und wichtigstes OPEC-Mitglied die Politik des Ölkartells stark beeinflusst. Wobei Saudi-Arabien ohnehin zu den moderaten, preisbewussten Produzenten gehört. Die „Falken“ unter den OPEC-Mitgliedern, wie Algerien und Venezuela, wollen  Preise jenseits von 100 Dollar und sind nicht einmal mit diesen Vorgaben zufrieden. Der Hintergrund für diese Erhöhung – Saudi-Arabien hatte noch im November 2008 einen Ölpreis von 75 Dollar als fair und marktgerecht erklärt – ist der enorme Finanzbedarf, den die Saudis aus den Folgen des „arabischen Frühlings“ zu spüren bekommen. Um ihr Volk zu beruhigen und bei der Stange zu halten, hat das Königshaus ein öffentliches Ausgabenprogramm von 85 Milliarden Dollar annonciert. Dafür muss der Ölpreis hoch und stabil bleiben, denn die Förderkosten sind auch in Saudi-Arabien deutlich gestiegen, weil die schier unermesslichen Vorräte, die nicht versiegen wollen, ganz offensichtlich, wie jedes Ölvorkommen, durch den Produktionsabfall (decline) zurückgehen und auch die Saudis mehr Technik in die Förderung bringen müssen.

Im Konflikt zwischen Iran und den USA und Europa sieht der saudische Ölminister allerdings kein so großes Problem, er hat erklärt, dass Saudi-Arabien problemlos die Lücke von ca. 2 Mio. Barrel Tagesproduktion schließen könnte, wenn eventuell eine kurzfristige Blockade der Straße von Hormus, durch die 40 % des Öl-Weltbedarfs verschifft wird,  erfolgen würde. Das klingt beruhigend, aber wenn man bedenkt, dass Saudi-Arabien bei Engpässen in der jüngeren Vergangenheit keineswegs in der Lage war, die Hähne so aufzudrehen, dass die Weltwirtschaft genug Öl bekam, könnte dies eher Politik oder Wunschdenken sein. Wie auch immer, dreistellige Ölpreise scheinen also für die Zukunft eine feste kalkulatorische Größe zu werden.

Ein weiteres Indiz für Ölpreise auf hohem Niveau dürfte auch eine Erhöhung der weltweiten Ölnachfrage sein. Jedenfalls teilte die OPEC aktuell in ihrem Monatsbericht mit, dass sie für das Jahr 2012 eine Steigerung um 1,1 Mio. Barrel pro Tag erwarte. Dabei dürfte ein Nachfrageplus hauptsächlich aus den weniger entwickelten Ländern kommen. Womit der Weltbedarf dann auf 88,9 Mio. Barrel  pro Tag steigen würde.

Was für die Weltwirtschaft sicher nicht unbedingt einfach zu verkraften ist, auch wenn Al-Naimi anderer Ansicht ist, ist zumindest für Anleger positiv: Vom Ölpreis profitieren sie direkt,  die von mir empfohlenen Beteiligungen werden damit noch wichtiger und sinnvoller, und hohe Ölpreise führen zwangsläufig zum Umdenken und Umschwenken auf Erdgas, was die momentan noch niedrigen Erdgaspreise nach oben treibt.

 

Also sichern Sie Ihr Vermögen zumindestens zum Teil in derartige Beteiligungen. Gern stehe ich Ihnen für weitere Informationen zur Verfügung.

Sachwert-Telefon: 033636/279737

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