Artikel zum Thema “Finanzsystem”

stand gestern in der Süddeutschen Zeitung. Aber wer aus dem Volke liest diese Zeitung? Sicher nicht die BILDleser, sicher nicht die vielbeschäftigten Menschen, sicher die meisten also nicht.

Was steht dort zum bevorstehenden Crash?

SZ: Was sollen Verbraucher tun, um sich zu schützen?

Homburg: Als normaler Bürger kann man wenig machen. Die Geschichte zeigt, dass Regierungen, wenn es ernst wird, zu radikalen Mitteln greifen wie Enteignungen, Vermögensabgaben oder Goldbesitzverbot. Auch der normale Eigenheimbesitzer, Riester-Rentner oder Lebensversicherte wird sein Fett wegbekommen. Ist der Staatsnotstand erst erreicht, sind auch die Grundrechte außer Kraft.

SZ: Gibt es gar keine Hoffnung?

Homburg: Hoffnung haben diejenigen, die nichts besitzen, denn ihnen kann auch nichts genommen werden. Hoffnung haben auch jene ehrenwerten Mitglieder der Finanzindustrie, die jetzt noch ein oder zwei Jahre mit Steuerzahlers Hilfe Kasse machen, um sich dann mit dem eigenen Flugzeug auf die eigene Insel zu verabschieden und aus der Ferne zuzusehen, wie die übrigen hier klarkommen. Hoffnung hat schließlich, wer zu einer buddhistischen Lebensweise findet und materiellen Werten ganz entsagt. Für die anderen sehe ich schwarz.

Seit 2006 weise ich auf die kommenden Verwerfungen im Finanzsystem hin. Weit vor der Süddeutschen Zeitung. Abgesehen vom prinzipiellen Wahrheitsgehalt dieser oben zitierten Aussagen bei einer eingeschränkten, einfachen Betrachtung, habe ich wesentliche Anmerkungen:

1. Der normale Bürger kann sich sehr wohl schützen! Zumindest in einem gewissen Maße ist das möglich, Rezepte, Beratung und Produkte gibt es bei mir seit Jahren genau auf diese Situation zugeschnitten. Keine halbe Sachen, halbe Sachen bringen wenig.

2. Diejenigen, die nichts besitzen sollen Hoffnung haben? Worin soll die bestehen? Im Verlust der Freiheit? Was ist Geld gegen Freiheit? Außerdem werden auch die mit Schulden belastet, die nichts besitzen! Da hat der Herr Homburg einfach was vergessen. In jedem Preis für jede Ware ist ein Steuer- und ein Zinsanteil. Den müssen auch die Nichtbesitzenden bezahlen. Das machen sie schon heute (ca. 40% der Preise ohne Mehrwetsteuer!)

3. Natürlich kann man angesichts der sich dramatisch zuspitzenden Situation schwarz sehen. Aber ändert man etwas dadurch? Sicher nicht! Vielleicht sollte man sich statt Lamentierens vernünftig auf den Crash vorbereiten – gerne unterstütze ich Sie dabei – und politisch etwas zur Vermeidung des Crashs tun (außerhalb der Sphäre der Bundestagsparteien!) und wenn er denn kommt, auch für die Gesellschaft, die danach kommt. Nichts ist unvermeidlich.

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Das aktuelle Finanzsystem strebt in Riesenschritten auf sein Ende zu. Egal wie schnell es nun gehen wird, danach geht es natürlich in irgend einer Form weiter.

Entweder im gleichen Geldsystem oder in einem anderen, besseren.

Hier ein funktionierendes Beispiel, das in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts abrupt beendet wurde:

 

 

Auch heute sind die Widerstände groß, sinnvolle Veränderungen herbeizuführen. Sogar bei denen, die davon profitieren würden: der übergroßen Mehrheit der Menschen.

Hoffnungsvolle Initiativen gibt es jedoch genug. Es sei auf meine Linkliste zum Thema Informationen zum Geldsystem hingewiesen.

Bis zum Crash ist nicht mehr viel Zeit. Wer danach noch etwas hat, kann besser mitgestalten.

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Sonntag 11.00 Uhr – New York

Zeitzonen

Eine der weltweit größten Städte – fast vollkommen autoleer. Hunderte Straßen-Webcams im Stadtgebiet und in den angrenzenden Regionen fast ohne Auto oder Menschen.

Hier geht es zu den Straßenwebcams des National Hurrican Center NHC:

Straßenwebcams

Wetterkarte einer Radiostation – der Hurrican zieht ab.

Wetterkarte

Verkehrskarte mit Webcams in New York und Umland – noch ohne Verkehr

Webcams

Und das alles bei einem Sturm der Klasse 1 – Tropensturm – also nichts die Welt bewegendes.

Eine als nationales Desaster angekündigte Naturkatastrophe!

Eine übervorsichtige Überreaktion?

Eine Übung? Für was?

Was macht morgen Wall-Street?

Was wäre wenn eine Naturkatastrophe gigantischen Ausmaßes, die zum Glück diesmal für die New Yorker nicht eingetreten ist, eintreten sollte?

Könnte das nicht der Auslöser sein für eine – dann notwendige und von Politikern, Bankern oder Medien nicht verschuldete – Neuordnung des Finanzsystems?

Nachdenken und Finanzen ordnen:

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