Artikel zum Thema “Erdöl”

Meine Statistik-Dozentin eröffnete das erste Statistik-Seminar mit dem (mir damals nicht) bekannten Ausspruch: “Ich glaube nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe!”

Gemeinsam mit dem Wissen, daß Statistik für viele eine unüberwindliche Hürde und damit das studentische Aus darstellte, wurde für andere das Fach so richtig interessant.

Natürlich hat sie damals keinesfalls auf die statistischen Taschenspielertricks der DDR-Führung angespielt, deren hahnebüchene “Grundfonds”berechnung (heute auch bekannt als Anlagevermögen) ich später hautnah miterleben durfte.

Und natürlich wird sie das – sofern sie noch unter den Lebenden weilt – nicht auf die Daten des Statistischen Bundesamtes beziehen. Denn die Daten sind ja sicher heute – im Gegensatz zu früher in der DDR – exakt.

Ironiemodus aus.

Selbst wenn die Daten exakt wären – setzen wir das mal voraus – die Auswertung, wie sie dann über die Medien und die Politik an die Menschen getragen wird, ist geradezu abenteuerlich. Und sonst hochintelligente Leute glauben das! Ehrlich!

Also offiziell haben wir eine zu vernachlässigende Inflation von 2,3 % (lt. Hans-Böckler-Stiftung). Aber rechnen Sie mal nach, was das bei gleichbleibenden Einnahmen an Kaufkraftverlust nach wenigen Jahren ausmacht! Wenn Sie das nicht können, rufen Sie mal durch.

Hier sind einige aktuelle Preissteigerungen, die sich stark auf das Leben der Menschen auswirken dürften:

Bauholz 9,23 %

Heizöl 9,11 %

Benzin 21,08 %

Erdöl (Sorte Brent) 6 %

Erdöl (Sorte WTI) 12,4 %

Gold 8,62 %

Platin 18,9 %

Silber 22,76 %

Kupfer 11,58 %

Sojaöl 3,32 %

Sojabohnen 10,72 %

Sojamehl 15,48 %

Orangensaft 16,63 %

Raps 12,96 %

Weizen 2,72 %

Kakao 11,81 %

Zucker 6,05 %

Schweine 6,94 %

Rind 5,51 %

Quelle: Bloomberg

Nun? Was meinen Sie? 2 % oder doch eher 10 %?

Ach ja, ich vergaß eine delikate Kleinigkeit: das sind nur die Preissteigerungen seit Beginn des Jahres bis heute…

Und schauen Sie doch mal auf Ihre Schreiben der Gas- und Stromversorger zu den Preissteigerungen. Ich denke auch Sie haben da zweistellige erhalten.

 

Jetzt wissen Sie vielleicht, warum ich Sachwerte empfehle und verkaufe, die zum einen wirkliche Ertragswerte darstellen, also auch weitestgehend inflationsresistent sind, und die auch noch Krisenschutz bieten.

Nutzen Sie die Möglichkeiten, so lange sie bestehen. Rufen Sie mich an oder schicken mir Ihre Anfrage per Mail.

Sachwert-Telefon: 033636/279737

Mailkontakt

Comments Schreiben Sie einen Kommentar »

Wer heute nicht in Erdgas investiert, obwohl er es könnte, wird sich wahrscheinlich in wenigen Jahren ärgern. Warum?

Aktuell ist der Erdgaspreis (Natural Gas) im Einkauf sehr niedrig. Dem Verfall der Erdgaspreise wird in naher Zukunft jedoch ein Preisanstieg folgen!

1. Alle Gasproduzenten in den USA fördern unter den Produktionskosten, dadurch sind fast alle Gasförderer am Existenzminimum, vor allem diejenigen Firmen, die zum größten Teil Gas fördern. Chesapeake Energy Corporation, der zweitgrößte US-Gasproduzent, hat am 23.01.2012 bekanntgegeben, seine Produktion aufgrund der niedrigen Preise zu drosseln. Andere Gasfirmen wollen folgen.

2. In Frankreich, Kanada und anderen Ländern hat die Regierung die Schiefergasförderung verboten, weil die Schäden für Umwelt und Gesundheit zu groß sind.

3. Erdgas wird das Erdöl des 21. Jahrhunderts. Allein 2010 stieg der Erdgasverbrauch weltweit um 7,4% auf 3,169 Billionen cbm laut BP Statistical Review of World Energy 2011. Chinas Gasimporte sollen, so die IEA in ihrem
Spezialreport (WEO Gasreport 2011) von 5 Milliarden cbm im Jahre 2008 auf voraussichtlich 110 Milliarden cbm in 2015 ansteigen, also um das 22-fache.Für andere Schwellenländer wie Indien sind die Prognosen ähnlich.

Kanada und die USA werden, sobald die (derzeit noch nicht vorhandenen aber im Bau befindlichen) Erdgasverflüssigungsanlagen fertig gestellt sind, davon profitieren. Die Nachfrage nach Erdgas wird deshalb in den nächsten Jahren ansteigen, weil die Ölförderung zurückgeht.

Es gibt ca. 48.000 produzierende Ölfelder auf der Welt. Davon fördern die 120 größten Ölfelder 50% der weltweiten Gesamtproduktion. Der Produktionsrückgang dieser 120 Ölfelder beträgt pro Jahr 7,9%, das sind über 3 Millionen Barrel pro Tag – dies entspricht einem neuen Saudi-Arabien alle 3 Jahre.

Der steigende Energiehunger, besonders in den BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China) kann in den nächsten 10 bis 20 Jahren zum größten Teil nur durch Erdgas gedeckt werden.

Quelle: Otto Wiesmann – Wer jetzt nicht in nordamerikanisches Erdgas investiert, dem ist nicht zu helfen! Neu-Isenburg, den 1.2.2012

Was macht der kluge Investor? Er investiert rechtzeitig!

Erdgasbeteiligungen und/oder weitere Informationen erhalten Sie, wenn Sie mich anrufen: 033636/279737

oder mir eine Email schreiben.

 

Comments Schreiben Sie einen Kommentar »