Krisen gehen vorbei. Jedenfalls war das immer so. Nach einem Tal kam wieder ein Berg. Und der wird auch diesmal kommen. Sicher! Nur jetzt noch nicht. Dazu sind die wirklichen Zahlen und Fakten entgegen vieler öffentlicher Berichte durchaus nicht als gut zu bezeichnen. Aber wer beschäftigt sich schon tiefgreifender damit?
Mit Fragen wie:
Wie sind Statistiken wirklich richtig zu interpretieren? Sind prozentuale Anstiege zum Vorbetrachtungszeitraum nicht möglicherweise negative Entwicklungen zu einem anderen, viel wichtigerem Vorbetrachtungszeitraum?
Sind Exportüberschüsse wirklich gut? Insbesondere wenn sie dauerhaft sind? Für wen? Was bekommen wir dafür? Wer ist wir?
Ist Wachstum zur Überwindung der Krise wirklich sinnvoll? Oder treibt dieses nur die Inflation an? Oder brauchen wir uns darum keine Sorgen zu machen, weil die Geldmengendruckerei sowieso zu immer höherer Inflation führt?
Wie wirkt sich die momentane Entwicklung auf die Investitionen und Sparanlagen der Menschen aus? Hier ein interessanter Beitrag aus der ARD-Mediathek:
Das BP-Desaster im Golf von Mexiko hat deutlich gemacht, wie abhängig die Welt vom Offshore-Öl und wie nahe sie vor einer Verknappung des wichtigsten Energieträgers ist. Sie finden unter Welt ohne Öl einen Artikel aus dem aktuellen manager magazin, der sich mit der Frage beschäftigt, wieweit es der Weltwirtschaft überhaupt möglich ist, auf Öl zu verzichten.
Das Ergebnis vorweggenommen: Öl bleibt in den nächsten Jahrzehnten unverzichtbar. Man kann zwar in einigen Bereichen durchaus einsparen, aber durch das Wachstum, besonders der aufstrebenden Schwellenländer außerhalb der OECD, wird das Angebot die Nachfrage in den nächsten Jahrzehnten bei weitem nicht befriedigen können. Wobei das noch der harmlosere Aspekt ist.
Sachwerte wie bestimmte Immobilien, Edelmetalle oder ausgewählte Unternehmensbeteiligungen sichern Vermögen vor Inflation. Das war früher so und wird wieder so sein.
Die Entscheidungen der Bundesregierung zu den Rettungspaketen werden folgerichtig eine Inflation auslösen, die Geldwerte massiv entwerten wird, also Bankguthaben, Lebens- und Rentenversicherungsguthaben, Bausparguthaben und einiges andere mehr.
Deshalb klagen auch 4 Professoren, die von Ökonomie wirklich etwas verstehen und die die Probleme mit dem Euro bereits vor seiner Einführung vorhergesehen hatten, vorm Bundesverfassungsgericht gegen diese Rettungspakete. Sie klagten damals bereits mutig gegen die Einführung des Euro. Leider ohne Erfolg. In der Zwischenzeit hat die neue – angeblich genauso stabile Währung – der EURO – bald die Hälfte seines Wertes eingebüßt, wie jeder auch ohne mathematische Kenntnisse spüren kann.
Die Klage wird lediglich von ca. 6.000 Menschen unterstützt. Vielleicht weil viele Menschen wegen der medialen Präsenz anderer Ereignisse nicht informiert sind über diese Aktion, den Hintergrund und den Sinn, vielleicht weil mancher die aus der Freigabe der Notenpresse resultierenden künftigen Probleme nicht erkennt oder wahrhaben will, vielleicht weil es nicht interessiert oder aus anderen Gründen.
Die Klage ist m.E. wichtig und richtig. Deshalb gehöre auch ich zu den Unterstützern. Wenn Sie jedoch wissen, wie lange so etwas dauern kann, wissen Sie auch, dass es die Kraft des Faktischen gibt. Vielleicht erledigt sich das Thema “ganz von alleine” bzw. durch ein entsprechendes Ereignis.
Wäre schade, wenn Ihr Geld dann weg oder stark entwertet wäre. Oder?
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Wie immer wird während einer besonderen Zeit der Brot und Spiele im Hintergrund Wichtiges auf den Weg gebracht, ohne dass es die Masse merkt.
Selbstverständlich habe ich mich über das Abschneiden unserer Fußball-Nationalmannschaft zur WM 2010 in Südafrika sehr gefreut und jedes Spiel mitgefiebert. Für mich war das der beste Fußball, den die Deutschen je gespielt haben. Sicher nicht in allen Spielen, aber in den meisten.
Ich war begeistert. Besonders auch über den neuen Müller, den ich als Torschützenkönig gesetzt hatte. Wiederum eine richtige Prognose von mir, u.a. neben der Vorhersage der Krisen 2000/2002 und 2007/2010/…. und dass Michael Schumacher wohl noch im Mercedes Formel I fahren würde, als er erst einen Teil seiner WM-Titel mit Ferrari hatte.
Trotzdem ist die WM bei weitem nicht so wichtig wie etwas, das kaum in den Mainstream-Medien Beachtung findet. Die Einführung der “Vereinigten Staaten von Europa” durch die Hintertür.
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