sagt Roman Herzog! Hier finden Sie einen Ausschnitt aus einem Artikel aus dem Schwarzwälder Boten. Wer es jetzt noch nicht begreift, daß Geldwerte unbedingt in Sachwerte umgewandelt werden müssen, um sie zu retten, muß die dadurch entstehenden Verluste eben realisieren. Es gibt verschiedene Möglichkeiten zu lernen. Eine davon ist Erfahrung.

Vor den folgenden Zeilen zu dem Artikel gestatten Sie mir eine Frage. Wem würden Sie eine gute und aussichtsreiche Beratung zur Konvertierung von Geldwerten in Sachwerte zutrauen? Jemandem der bereits 2006 und Anfang 2007 klare Ansagen zu dem Thema gemacht hat – also VOR der aktuellen Krise, die zuerst mit der so genannten subprime-Krise Mitte 2007 sichtbar wurde -, oder einem Bankberater oder sonstigem Vermittler oder Verkäufer, der damals noch lustig Riester-, Rürup- und sonstige Sparversicherungen, alle möglichen Fonds und spekulative Papiere verkauft hat und heute nur auf den Mode-Zug Sachwerte aufgesprungen ist, ohne genau zu verstehen, was eigentlich wie funktioniert? Also Ihnen im Zweifel die falschen Sachwerte oder weiter Geldwerte verkaufen wird?

Fragen Sie also jeden, der Ihnen etwas verkaufen will, was er 2006 und 2007 verkauft hat! Löchern Sie jeden mit allen Fragen, die Ihnen einfallen! Natürlich auch mich! Es geht um Ihr Geld, oder? Was ich offiziell und damals unter häufigem Unverständnis geraten habe, lesen Sie z.B. hier in meinem Kundennewsletter vom 08.01.2007. Also vor über 3 Jahren.

Und nun Ausschnitte aus dem am 05.02.2010 veröffentlichten Artikel des Schwarzwälder Boten von Martin Dold:

Roman Herzog zu Gast beim fischer forum
 
Waldachtal – Nachdem die erste Welle der Krise mit Rettungsschirmen, Konjunkturpaketen und Kurzarbeit abgefedert wurde, schlägt sie nun vor allem beim Mittelstand durch. Arbeitsplätze werden abgebaut, vor Kurzem noch gesunden Unternehmen droht die Insolvenz.

Höchste Zeit also für einen Ruck. Wer könnte den besser anstoßen als Alt-Bundespräsident Roman Herzog? Dessen viel zitierte Berliner Ruck-Rede habe nichts von ihrer Aktualität eingebüßt, erklärt Klaus Fischer, Inhaber der gleichnamigen Unternehmensgruppe, gestern Abend beim fischer forum.

Zu diesem hatte die Unternehmensgruppe fischer nach Waldachtal-Tumlingen geladen. Ob die Politik den Konzernen helfe, den Mittelstand aber ausbluten lasse, will der Journalist Jürgen Offenbach von Herzog wissen.

Erhaltungssubventionen für Konzerne über mehrere Jahre hinweg wie bei Opel seien falsch, entgegnet der CDU-Politiker, Innovationssubventionen für Mittelständler hingegen richtig. Der Mittelstand verkörpere die Grundidee der Marktwirtschaft am besten. Aber: »Es ist nicht um jeden Betrieb schade, der aufgeben muss«, so Herzogs Einschätzung. Diese Selbstreinigungskräfte seien nun einmal fester Bestandteil der Marktwirtschaft.

Die horrende Neuverschuldung der öffentlichen Haushalte von 200 Milliarden Euro betrachtet Herzog mit großer Sorge. »Es wird eine massive Geldentwertung geben«, ist er sich sicher. Das sei ein moralisches Problem, da man den kommenden Generationen immer mehr Schwierigkeiten hinterlasse.

Das Megathema Krise mache sich insbesondere bei der Mittelschicht bemerkbar. Wenn diese wirtschaftlich absacke, könne es politische Entwicklungen geben, die nicht vorhersehbar seien. Als warnendes Beispiel führt er die Jahre nach 1930 an, als die durch den wirtschaftlichen Niedergang verarmten Massen der NSDAP in die Arme gelaufen seien.

»Wenn die Menschen das Gefühl haben, dass sie abstürzen, kann es problematisch werden«, gibt Herzog zu bedenken. Die Sozial- und Wirtschaftspolitik treibt den 75-jährigen Herzog nach wie vor um. Dabei geht er als »Elder Statesman« mit dem kritischen Blick aus der Distanz unbequemen Fragen nicht aus dem Weg.

…”

Eine kurze Anmerkung noch zu meinen Veröffentlichungen von Meinungen oder Statements anderer Personen. Es gibt wohl keine zwei Menschen, die immer die gleiche Meinung haben. Das kennt jeder von sich selbst, oder? Wenn ich also etwas wiedergebe, heißt das nicht, daß ich auf ganzer Linie mit der oder den betreffenden Personen übereinstimme. Hier in diesem konkreten Beispiel ist das ganz offensichtlich. Die Unterstützung der Staatshehlerei durch Roman Herzog ist das Allerletzte! Das unterstütze ich keinesfalls.

Mir geht es um die rot markierte Aussage. Wenn der “Kleine Mann auf der Straße” sein Geld verloren hat, was m.E. definitiv passieren wird - das ist mathematisch absolut klar – wird er wild werden, wird nach Schuldigen suchen. Vielleicht wird er dazu ein braunes Hemd anziehen oder irgend etwas anderes. Schuldige wird er allerdings nicht finden. Denn die, auf die er vielleicht zielen wird, sagen seit Monaten ziemlich genau was passieren wird, nein seit Jahren!

Darauf werden sie verweisen können: “Hier, das habe ich dann und dann gesagt, das war doch eindeutig, oder? Und für die Meldungen in den Medien bin ich doch nicht verantwortlich? Und dafür, daß du denen geglaubt hast, schon gar nicht!” Auf meinem Blog finden sich dazu schon eine ganze Menge klarer Hinweise.

Ja, Recht hätte der sich so Verteidigende! Wer “Bild” oder “Zeit” oder “Tagesschau” oder sonst einem Medium glaubt, die alle bewiesen haben, daß sie entweder Null Ahnung hatten von der heraufziehenden Krise, oder absichtlich nichts vermeldeten, und wer sein Handeln darauf aufbaut, ist wahrlich selbst verantwortlich für eigene Verluste!

Nur der “kleine Mann auf der Straße” versteht es einfach nicht. Der “Kleine Mann auf der Straße” ist selbst schuld! Und deshalb wird er andere kleine Männer erschlagen, weil die ein anderes Hemd oder eine andere Nase haben als er. Vor 70 Jahren waren es die Juden, wer wird es diesmal sein? Schwarzmalerei? Ich hoffe es! Und je mehr Menschen ihr Erspartes nicht durch Inflation, Währungsreform oder Staatsbankrott verlieren, umso besser wird es sein. Leuchtet ein, oder?

Im übrigen definiere ich den “kleinen Mann auf der Straße” mit Frau oder Mann mit einem liquiden Bar- und Kontengeldvermögen unter 1 Million Euro und einem Sachwertvermögen, welches aus echten Sachwerten besteht, unter einer halben Million Euro und Freiheit von Bankschulden. Warum ich diese Grenze dort ziehe, die ja gar nicht klein aussieht, verrate ich Ihnen gern in einem persönlichen Gespräch.

Wenn Sie nun nach der Äußerung von Roman Herzog der Meinung sind, schnell Ihr Geld vor der Inflation retten zu wollen, rufen Sie mich an: 033439/18334 oder schicken mir eine Mail mit Ihren Wünschen oder Fragen.

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4 Kommentare zu “Massive Geldentwertung kommt”
  1. Andreas Hinz sagt:

    Auch wenn der Kommentar keine direkte Antwort auf den Beitrag ist: Ich bin noch recht nachdenklich durch den Dokumentarfilm über Hiroshima der vorhin auf Arte gesendet wurde. 3 Stunden lang wurde gewissenhaft die Entwicklung der letzten Kriegswochen zwischen Japan und den USA gezeigt, so dass ich wieder mal beide Seiten verstehen konnte. Parallel saß ich vor Wikipedia, weil ich wissen wollte, wie es überhaupt zu diesem Krieg gekommen war. Neu war mir, dass die USA bis zum Angriff auf Pearl Harbor als neutral und pazifistisch galten. Dieser Angriff hat die Wende eingeleitet, durch welche sich die USA zu einer gefürchteten Kriegsmacht entwickelt hatte. Welche Gebiete hatte Japan bis dahin eingenommen? Ich blätterte abwechselnd im Internet, in meinem alten Schulatlas mit den historischen Karten aus verschiedenen Jahren im 20. Jahrhundert und zwischendurch verfolgte ich weiter den Film.
    Was mich nach all dem nachdenklich gemacht hat: Niemanden konnte ich hinterher als blutrünstiges Monster ansehen. Es waren alles Menschen, die das beste für ihre Landsleute wollten. Und was mich erschrocken hat, und deshalb schreibe ich den Kommentar ausgerechnet hier:
    Angefangen hat es mit einer Weltwirtschaftskrise 1929, geendet hat es mit dem Einsatz der Atombombe! Auch Japan hatte darunter gelitten. Um die japanische Bevölkerung vor Armut zu schützen, wurden ab 1937 Gebiete erobert, z. B. die Mandschurei und Französisch-Indochina, dem heutigen Vietnam. Die Folge waren Reaktionen der Nachbarländer, ebenfalls unter dem Einfluss der vorangegangenen Weltwirtschaftskrise, bis hin zu Embargos u. a. von Öl. Jetzt wurde es richtig eng für Japan, schlimmer als vor dem Krieg. Japan sah sich aber isoliert von der Außenwelt und in Gefahr, ausgehungert zu werden. Brauchbare Rohstoffe gab es erst auf den Phillipinen. Da waren aber die USA davor. Vielleicht war hier die letzte Gelegenheit für Japan, diesen Krieg noch halbwegs ohne Schaden abzubrechen. Japan entschied sich aber für die Fortsetzung der Eroberung in dem Wissen, sich von da an die USA mit zum Feind zu machen. Um die Phillipinen besetzen zu können, musste erst die Seestreitmacht der USA ausgeschaltet werden. Der Angriff auf Pearl Harbor am 7.12.1941 war der erste Schritt dazu.
    Wenn ich sehe, wie dieser Krieg von Japan aus wirtschaftlicher Not begonnen und geführt wurde und wie er sich bis zum Einsatz der beiden Atombomben verschärft hatte, was vorher niemand gewollt hatte, dann bekomme ich eine Ahnung, dass Geldentwertung für uns heute vielleicht das geringste Problem sein könnte. Für unser Land ist es vielleicht nicht vorstellbar, dass als Ausweg wegen einer drohenden Armut ein Eroberungskrieg geführt wird. Für andere ärmere und gewaltbereitere Länder ist das vielleicht sehr realistisch.
    Wie auch immer – ich finde, dass wir aus dem japanischen Krieg im 20. Jahrhundert viel lernen können, und das vieles von damals auch heute wieder aktuell ist.
    Übrigens: Der Film wird am 13.2. ab 14:30 auf Arte wiederholt.

  2. Vielen Dank für Deinen Kommentar, Andreas! Der hat es in sich und trifft so ziemlich den Kern. Schuldzuweisungen helfen oft überhaupt nicht, weil manchmal einfach Zwänge das Leben diktieren. Lassen wir mal mögliche Strippenzieher damals und heute im Hintergrund weg, ergibt sich für mich die Frage, was wir tun können, um Problemen aus der aktuellen Situation die Schärfe zu nehmen. Es gibt neben der eigenen Vorsorge in finanziellen und anderen Dingen eine Möglichkeit für die Gesellschaft: die Änderung des Geldsystems! Das würde zwar Krisen nicht beseitigen, aber doch sanfter verlaufen lassen. Mein Artikel von heute wird sich mit einer aktuellen Petition gerade zu diesem Thema befassen!

  3. Maike sagt:

    Ist der Euro wirklich in Gefahr? Langsam bekommen auch die Angst, die bisher keine hatten. Der Euro taumelt seit Monaten durch die Gegend und wird von jeder schlechten Nachricht neu angefressen. Die Frage ist inzwischen wohl nicht mehr, ob eine Geldentwertung kommt, sondern wann sie kommt.

  4. Vielen Dank, Maike, für Deinen ersten Kommentar auf meinem Blog. Ja, der Euro ist in Gefahr. Deshalb gibt es ja auch Initiativen der verschiedensten Art, ihn zu retten mit wohl unterschiedlichen Intentionen. Seitens der EU, der europäischen Regierungen und seitens der Euro-Kritiker, zu denen ich mich zähle (zumindest so wie der Euro heute aufgebaut ist) – siehe auch Artikel zur Euro-Konferenz http://www.sachwert-blog.de/der-euro-vor-dem-zusammenbruch .

    Ich kann jedoch momentan noch kein “Taumeln” erkennen. Die hohe Volatilität ist momentan in allen Bereichen vorhanden und ist mit vielen Faktoren begründbar, insbesondere durch massive Spekulationen und eine ganze Reihe von internationalen Ungleichgewichten.

    Die Frage der Geldentwertung betrifft nicht nur den Euro und ist aus meiner Sicht unvermeidbar, insbesondere nach dem de facto nach oben hin offenen Rettungspaketen.

  5.  
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