Geldwerte

Geldwerte sind die Dinge, die bei einer Inflation, bei einer Währungsreform oder einem Währungsschnitt am meisten verlieren werden bis hin zum Totalverlust.

 

Zu Geldwerten gehören beispielhaft:

- Lebens- und Rentenversicherungen

- Förderrenten wie (“Riester” und “Rürup”)

- Bausparverträge

- Staatsanleihen

- Bankanleihen

- Sparbücher und -konten

- Festgelder, Tagesgelder

- Bargeld

- Zertifikate

- und auch viele Aktien!

 

Das passierte in der Vergangenheit mit Geldwerten:

1948: Sparerschäden

Historische Geldwertverluste

1914 – 1923 / 1929 – 1932 / 1939 – 1948 / 2009 – ?

 

Zukünftige Inflationsverluste?

GSK-Inflationstabelle

 

Überlegungen sind u.a. zu folgenden wichtigen und oft unbekannten Punkten zu treffen:

- ein Garantiezins nützt nichts, wenn dieser unter der Inflationsrate liegt, was regelmäßig der Fall ist

- die Versicherer sind auch über die Protektor AG nicht in der Lage flächendeckende Probleme aufzufangen

- die Auszahlung von Rückkaufswerten kann jederzeit auf Antrag und durch Anweisung der Aufsichtsbehörde eingestellt werden

- die Versicherungssummen und Rückkaufswerte können herabgesetzt werden, um Versicherer vor der Insolvenz zu schützen

- die Einlagensicherung der Banken ist nichts wert, da die eingezahlten Summen bei weitem nicht für ein größeres Problem ausreichen

- es gibt eine gesetzliche Festlegung, nach der diese Einlagensicherung im Falle einer allgemeinen Krise der Kreditwirtschaft nicht greift

- Zertifikate werden trotz ausgesprochener Garantie wertlos, wenn der Emittent ausfällt.

- eine nominelle Garantie für Sparguthaben ist bei einer Inflation wenig oder gar nichts wert

- wenn Politiker versprechen, Spargelder der Menschen zu schützen, sind die Gelder meist schon versenkt worden

- in einer Phase einer reinen Deflation macht es Sinn Liquidität zu halten als Bar- oder Giralgeld